Frisch gestrichen – Butterbrot und Co.

Das gute alte Butterbrot kommt im neuen Gewand: egal, ob Stulle, Schnitte oder Sandwich. Einfach lecker!
Frisch gestrichen - Butterbrot & Co

Unerreichte Sortenvielfalt
Deutschland ist mit 85 kg Brotverzehr pro Kopf und Jahr das Brotland Nummer 1. Kein Wunder, mehr als 300 unterschiedliche Sorten gibt es im Angebot – so viel wie nirgends sonst in der Welt! Eine Übersicht der wichtigsten Sorten möchten wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten:

Gemischt, schwarz oder weiß? Auf den Teig kommt es an!
  • Wer heute Schwarzbrot sagt, meint meist Roggenvollkornbrot. Roggenmehl ist dunkler als Weizenmehl und gibt dem Brot seine Farbe. Schwarzbrot gehört mit Vollkornbrot zu den ballaststoffreichen Sorten und sättigt so besonders gut, außerdem ist es reich an B-Vitaminen und Vitamin E. Es gehört wie Pumpernickel zu den Sattmachern.
  • Da Vollkornbrot aus vollem Korn hergestellt wird ist es ein wichtiger Nährstofflieferant, es enthält wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente aus den Randschichten des Korns und dem Keimling.
  • Roggen- und Roggenmischbrote werden meist mit Sauerteig hergestellt. Die durch natürliche Gärung entstandene Säure gibt den Broten ihren typischen Geschmack.
  • Sauerteigbrote bleiben besonders lange frisch.
  • Die hellen Weizen- und Weizenmischbrote, zu denen auch das Toastbrot gehört, sind besonders beim Frühstück beliebt.
  • Zu den Weißbroten zählen verschiedene Spezialitäten aus anderen Ländern, wie italienisches Ciabatta, türkische Pita und französisches Baguette. Sie bieten eine willkommene Abwechslung, enthalten jedoch weniger wertvolle Inhaltsstoffe als Vollkornbrot.
  • Zwiebel-, Laugen- oder Rosinenbrot, Brezeln oder Bagel sind gut zum Belegen geeignet. Grundsätzlich gilt – Geschmäcker sind verschieden, doch ein gutes Brot sollte frisch sein, duften, eine knusprige Kruste und eine saftige Krume haben.

Stressfrei snacken – Erfindung des Zufalls
Seit der Earl of Sandwich im 18. Jahrhundert gebratenes Fleisch in Brotscheiben packen ließ, damit er den Spieltisch nicht zum Essen verlassen musste, wurde diese Kombination eine der bekanntesten Zwischenmahlzeiten. Im Zeitalter von Finger Food und Fast Food, erfreuen sich Sandwiches wachsender Beliebtheit. In Frankreich meist mit Schinken oder Camembert belegt, bestreichen Italiener ihr Weißbrot mit Tunfischpaste, Avocadocreme oder Pesto, entfernen die Kruste und nennen es Tramezzini.

Sandwich: Make it your own!
Für eigene Brotkreationen kann man ungetoastetes oder getoastetes, Vollwert- oder Weißbrot verwenden. Ein Herausrutschen des Belages verhindern Halbfettmargarine, körniger oder süßer Senf, leichte Sandwichaufstriche oder fruchtige Chutneys, frische Frühlingsquarks oder fettreduzierte Joghurtdressings als Basis. Knackige Salate wie Frisée oder Eisbergsalat, Tomaten, Gurken oder Paprika, Rettich oder Radieschen, frische Kräuter und Sprossen sorgen für den richtigen Frischekick. Garantiert lecker wird es mit selbst gemachten Frischkäsesorten. Dafür fettreduzierten Käse mit feinen Gemüsewürfeln, frischem Pfeffer, Chili und Meersalz vermengen – fertig! Beim Belag sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Magerer Schinken oder Geflügelwurst, aromatischer Käse oder Bratenaufschnitt, Tunfisch und Eier – egal, wonach Ihnen der Sinn steht – kombiniert werden können die Zutaten vielfältig.

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