Marmelade – ganz schnell selbst gemacht

So gelingen Ihnen die Sorten, die vom gewöhnlichen Supermarktsortiment weit entfernt sind.
Marmelade – Früchtespaß im Glas
Foto: Thinkstock, 456026787

Sommerleichter Fruchtgenuss
Dank fruchtiger Marmeladen lässt sich der Sommer in Gläsern einfangen. Lieblingsfrüchte können so bei vollem Aroma fürs Frühstück konserviert werden. Erfahren Sie, wie sich im Handumdrehen tolle Fruchtaufstriche einkochen lassen, die nicht nur gut auf einer Scheibe Brot schmecken, sondern auch Joghurt, Quark oder Saucen verfeinern.


Unschlagbare Frische

  • Die Marmelade behält Aroma und Farbe, wenn sie kühl und dunkel aufbewahrt wird.
  • Einmal geöffnet, gehört Konfitüre in den Kühlschrank und sollte zügig verzehrt werden.
  • Ihre persönliche Genussgarantie: Versehen Sie die Gläser mit Etiketten, auf denen Herstellungsdatum und Sorte vermerkt sind; und machen Sie am besten nicht mehr Marmelade ein als Sie wirklich verbrauchen können.
Obst in Reinformat
  • Das Wichtigste sind aromatische Früchte von erstklassiger Qualität. Zum Einmachen eignen sich vollreife, erntefrische Früchte. So bleiben Aroma, Vitamine und Mineralstoffe weitgehend erhalten. Das Obst sollte schonend im Ganzen gewaschen und dann von Stielen, Kerngehäusen und Druckstellen befreit werden. Danach werden die Früchte mit Zucker bestreut und einige Stunden zur Seite gestellt.
  • Marmelade einkochen ist ein Kinderspiel. Früchte und Zucker im richtigen Verhältnis in einem großen Topf kochen. Das kann je nach Fruchtsorte, Zuckerart und Gelierhilfe unterschiedlich lange dauern. Zu langes Kochen von Gelierzucker kann sich nachteilig auf die Gelierkraft auswirken. Richten Sie sich am besten nach den Herstellerangaben auf der Verpackung.
  • Machen Sie unbedingt die Gelierprobe: Geben Sie einen kleinen Löffel heiße Marmelade auf einen Teller. Erstarrt die Marmelade und fließt nicht mehr auseinander, kann sie in saubere, sterile Gläser abgefüllt werden.

Ohne Zucker geht es nicht
Der Zucker hat beim Einkochen eine wichtige Funktion. Die Fruchtmasse wird haltbar und schimmelt nicht. Positiver Nebeneffekt: Zucker erhält die satte Farbe der Früchte. Prinzipiell könnte einfacher Haushaltszucker zum Einkochen verwendet werden. Allerdings geliert das Obst langsamer und muss wesentlich länger gerührt werden. Zu empfehlen ist daher Gelierzucker: Er süßt, konserviert und gibt Marmeladen und Gelees die richtige Konsistenz. Klassisch ist der 1 : 1 Gelierzucker, bei dem auf 1 kg Früchte 1 kg Zucker kommt. Er macht die fruchtigen Brotaufstriche besonders lange haltbar. Es gibt aber auch Gelierzucker 2 : 1 oder 3 : 1, bei dem der reduzierte Zuckergehalt durch den Konservierungsstoff Sorbinsäure und Zuckeraustauschstoffe ausgeglichen wird.

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