Mama@work: Kinder, Haushalt, Job – Abnehmen trotz Vollzeitstress

Sie müssen Ihr Baby nachts stillen? Die Wäsche stapelt sich, Rechnungen müssen bezahlt, das Auto in die Werkstatt gebracht werden – und wo bleiben Sie? Auch im ganz normalen Alltagswahnsinn können Sie schlanker werden.
Mama@work: Kinder, Haushalt, Job – Abnehmen trotz Vollzeitstress
Foto: Thinkstock, 121025815

Die Familie geht vor, und Sie haben keine Zeit für sich selbst? Wenn Sie wirklich abnehmen und fitter werden wollen, müssen Sie sich die Zeit einfach nehmen. Ihre Bedürfnisse sind genauso wichtig wie die Ihrer Familie! Integrieren Sie Sport und Bewegung in Ihren Tagesablauf, genauso wie Sie andere Dinge koordinieren. Anstelle des Autos, mit dem Sie Ihre Kinder zur Schule bringen, nehmen Sie die Fahrräder. Oder Sie steigen eine Bushaltestelle früher aus und gehen den Rest der Strecke zu Fuß. So wird Bewegung zu einem festen Bestandteil Ihres Lebens.

Sind Sie wirklich so sehr im Stress, wie Sie denken?
Überlegen Sie mal ganz ehrlich … füllen Sie Ihr Leben vielleicht manchmal mit so viel Aktivität wie möglich, um sich nicht mit echten Problemen auseinander setzen zu müssen? Sind Sie der Meinung, keiner außer Ihnen kann Erledigungen besser machen als Sie? Es tut gut, gebraucht zu werden, aber es macht auch abhängig und klein. Lernen Sie, „Nein!“ zu sagen. Wenn Sie auch mal eine Bitte ablehnen, gewinnt Ihr Ja umso mehr an Bedeutung.

Ihr Plan ist Ihre Motivation
Ohne Ziel keine Motivation: Überlegen Sie sich, was Sie erreichen wollen. Haben Sie keinen realistischen Plan, wird Ihre Motivation nachlassen. Betrachten Sie Sport nicht als Belastung oder Pflichtveranstaltung, sondern als die Zeit, in der Sie Ihrem Körper etwas Gutes tun. Ähnlich wie bei einer Wellnessbehandlung. Wenn Sie so denken, freuen Sie sich auch darauf. Und denken Sie auch daran, wie Sie sich danach fühlen: besser, zufriedener, aktiver und stolz.

Haben Sie die richtige Unterstützung?
Nach einem Tag, an dem man nur für die Kids da war, kann man sich als Mutter manchmal richtig isoliert fühlen. Jetzt alleine Sport machen kostet viel Überwindung. Besser: Suchen Sie sich einen motivierten und motivierenden Mitsportler. Zum Beispiel eine andere Mutter, die mit Ihnen abends zum Schwimmen oder Zumba geht. Daneben gibt es auch hilfreiche Internetforen: Sie werden sehen, auch andere dauergestresste Mütter suchen nach Tipps für Bewegung und gesünderes Essen. Tauschen Sie sich mit ihnen aus.

Kleine Haushaltshelfer
Ihre Kinder haben auf Küchenarbeit keine Lust? Überfordern Sie sie nicht, sondern geben Sie ihnen zunächst kleine, altersgerechte Aufgaben: Einer schnippelt die Zutaten für den Salat, einer macht als Nachtisch Quark mit Obst … und Sie legen eine Liste für Ihre kleinen Mahlzeiten-Chefkochs an. Dort kann sich jeder kann eintragen: als Hauptgerichtzubereiter, als Salatchef, Nachtischchef usw. Damit wird Ihnen nicht nur Arbeit abgenommen, Ihre Kinder lernen dabei spielerisch, wie einfach man aus Lebensmitteln etwas leckeres zaubern kann. Vergessen Sie danach, sich bei den fleißigen Helferlein zu bedanken.

Wer spielt in Ihrem Leben die Hauptrolle?
Beantworten Sie diese Frage mit „meine Kinder“ oder „meine Familie“? Der Mensch, der in Ihrem Leben die Hauptrolle spielen sollte, sind ganz allein Sie selbst. Doch manchmal ist es schwierig, dies auch im Alltag umzusetzen. Sie stellen sich immer hintenan und sind bemüht, die Bedürfnisse der anderen zu befriedigen. Leider wird dies oft zu einer Selbstverständlichkeit und wird wenig honoriert … das wiederum macht unzufrieden.
Ein kleiner Trick: Wenn Sie sich das nächste Mal ertappen, mal wieder für die anderen alles perfekt machen zu wollen, denken Sie an folgende Szene im Flugzeug: Die Sauerstoffmasken fallen herunter – zuerst ziehen Sie Ihre an, danach helfen Sie Ihren Kindern. So geht's allen gut!

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