Badminton – einfach einsteigen

Badminton ist zu Recht ein Volkssport. Im Gegensatz zum Tennis oder Squash gelingt der Einstieg sehr einfach und schon die ersten Partien machen riesig Spaß.

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Badminton – einfach einsteigen

Badminton erfüllt alle Voraussetzungen für einen Breitensport: Der Einstieg in das schnelle Rückschlagspiel ist verhältnismäßig einfach, Lernfortschritte stellen sich bei Anfängern schnell ein und die Sportart ist längst nicht mehr nur an Vereine gebunden. „Im Prinzip kann jeder Badminton spielen, diese Erfahrung mache ich in meinen Anfänger-Kursen immer wieder“, erklärt Maike Masurat, Breitensportreferentin beim Deutschen Badminton-Verband.


Ungeeignet ist der Sport nur für Menschen mit Bandscheiben- und Knieproblemen, für sie ist die Belastung einfach zu einseitig. Der ständige Wechsel zwischen Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen erfordert nämlich eine trainierte Muskulatur und eine gewisse Grundfitness. „Ich kenne aber auch 60- oder 70-jährige Spieler, die regelmäßig in der Halle stehen. Wer seine Grenzen und Mitspieler kennt, muss für Badminton längst kein Leistungssportler sein“, sagt Masurat. Gleichzeitig trainieren die langen Ballwechsel die Ausdauer, Beweglichkeit und Schnelligkeit. Zudem kann man die Pausen zwischen den Sätzen selbst bestimmen und so den Sport seiner Fitness entsprechend anpassen.

Die Grundausstattung
Genauso wichtig wie ein bisschen Fitness, ist ohne Frage die richtige Ausrüstung für die Halle. „Die Turnschuhe sollten für die Stops und Wendungen rutschfest und hallentauglich sein. Ein gutes Schuhwerk beugt Muskelverletzungen wie Bänderrisse oder Dehnungen vor“, weiß Masurat. Spezielle Badmintonschuhe müssen es für den Anfang nicht sein, normale Hallenschuhe aus dem Sportgeschäft reichen aus. Keine Kompromisse sollten Sie beim Schläger machen. An einem billigen Federballschläger aus dem Supermarkt hat man nicht lange Freude. Um einen guten Badmintonschläger aus dem Fachgeschäft kommen Sie also nicht herum. „Den Schläger sollte man ausprobieren können und sich beim Schlagen wohlfühlen. Dafür muss es aber längst kein 150-Euro-Schläger sein“, rät die Expertin. Ein guter Badmintonschläger ist leicht und liegt griffig in der Hand. Die Einstiegsmodelle kosten zwischen 40 und 100 Euro. Achtung: Ein schlechter Badmintonschläger kann zu Schulterproblemen führen!

Mit Plastik schmettern statt Federn lassen
„Einen großen Einfluss auf die Wahl des Schlägers hat die eigene Spielweise. Darum würde ich den Gang ins Badminton-Fachgeschäft empfehlen. Dort werden die richtigen Fragen gestellt und es gibt kompetente Beratung“, so Masurat. Gute Schuhe, ein passender Schläger, jetzt fehlen eigentlich nur noch die Bälle. Die gibt es in zwei Varianten: mit Federkranz und mit Plastikkranz. Die Auswahl fällt Anfängern leicht. „Für den Einstieg kann es nur Plastik geben. Mit einer Rolle aus sechs Bällen kommt man lange aus“, sagt sie.
Neben dem überschaubaren Preis für die Grundausrüstung und dem leichten Einstieg spricht noch ein dritter Aspekt für die schnelle Sportart, nämlich die Vereinsunabhängigkeit. In ganz Deutschland gibt es Badmintoncenter, in denen unabhängig von festen Trainingszeiten gespielt werden kann. „Für alle Freizeitsportler ist das sicherlich eine gute und flexible Alternative zum Verein, gerade weil es ältere Anfänger in Vereinen oft sehr schwer haben, Anschluss und eine passende Trainingsgruppe zu finden“, gibt auch die Breitensportreferentin zu. Dagegen gibt es in den meisten Centern gute Bedingungen für Einsteiger: Hochwertige Schläger kann man sich für den Anfang ausleihen und oft gibt es sogar Anfängerkurse.

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