Alles über Wildkräuter

Auch in Ihrer Nähe wachsen sie: Köstliche Wildkräuter, die gesund sind und schmecken. Erleben Sie die unglaubliche Vielfalt!
Alles über Wildkräuter
Foto: Thinkstock, 144721350

Vom Wegesrand in die Sterneküchen
Oft ignoriert oder als Unkraut abgetan, erlangen Wildkräuter lange nicht den Respekt, den sie verdienen. Seit ein paar Jahren werden diese sogar professionell geerntet, veredelt und verkauft. Entdecken auch Sie die vielfältige Welt der wilden Kräuter für sich!
Giersch
Köstlich zu Stampfkartoffeln:
Giersch
Brennessel
Schmeckt toll als Salat: Brennnessel
Am Waldrand gepflückt oder per Klick bestellt
Wildkräuter selber ernten macht großen Spaß. Wer es jedoch bequemer mag oder in der Stadt lebt, kann die Kräuter auch online bestellen: Koch Ralf Hiener und Kräuterspezialist Olaf Schnelle betreiben unter www.essbare-landschaften.de einen Versand für bunte Würzsalze, essbare Blüten und natürlich Wildkräuter. Profi- und Hobbyköche entdecken die grünen Geschmacksbomben zunehmend für sich.

Lecker und vorteilhaft
Wildkräuter können sich wirklich sehen lassen. Zum einen kommt mit der unglaublichen Auswahl auch eine große Bandbreite an Geschmäckern daher: von scharf und aromatisch bis süßlich und lieblich ist alles dabei. Zum anderen passen Wildkräuter perfekt zur leichten Küche, denn hier kommt für 0 ProPoints® Werte ganz viel Geschmack auf den Teller. Wenn Sie selbst ernten, sollten Sie vor der Verwendung in der Küche eine Geschmacksprobe machen. So haben Sie die Kräuter einmal unverfälscht getestet, erschmecken die Intensität und entwickeln ein Gespür für Kombinationsmöglichkeiten. Wenn Sie nicht gleich einen Wildkräutersalat testen möchten, dann verfeinern Sie doch zuerst einmal ein Lieblingsgericht. Irgendwann werden Sie sich die wilden Kräuter aus der Küche nicht mehr wegdenken können.

Zeigen Sie Geschmack mit:
  • Bronzefenchel: Seine Blätter überzeugen durch ein mildes Anisaroma. Bronzefenchelsamen schmecken lecker in Salaten, z. B. im Tomatensalat.
  • Giersch: Schmeckt köstlich in Stampfkartoffeln: einfach grob gehackt darunter mischen. Der Geschmack erinnert an Petersilie und Möhre. Die jungen Blätter schmecken am besten.
  • Schafgarbe: Die jung geernteten Blätter schmecken unterschiedlich: Beim Muskatkraut nach Muskatnuss, die Sumpfschafgarbe hingegen hinterlässt ein angenehmes Kribbeln auf den Zungenrändern, und ist geschmacklich nicht vergleichbar mit bekannten Kräutern.
  • Süßdolde: Ein unglaublich süßes Kraut, das pflegeleicht ist und sowohl Sonne als auch Schatten verträgt. Der Geschmack erinnert an Anisbonbons. Eine schöne Dekoration für Salate sind Blätter und Blüten der Pflanze.
  • Taubnessel: Die Blüten schmecken nach Nektar und sind bei Honigbienen sehr beliebt. Ganz anders schmecken die Blätter, nämlich wie Champignons.

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