Outdoor-Sport im Herbst – so bleiben Sie sicher in Bewegung

Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Auch nicht der Herbst: die Temperaturen nehmen ab, die Tage werden zunehmend kürzer und Regen und Wind können zu Dauergästen avancieren. Jetzt aufs Sportprogramm verzichten? Auf keinen Fall.
Outdoor-Sport im Herbst – so bleiben Sie sicher in Bewegung
Die Straße
Für passionierte Läufer oder Walker ist die Laufstrecke wie ein guter Freund. Man kennt sich in und auswendig. Trotzdem ist im Herbst besondere Vorsicht geboten. Durch die frühe Dunkelheit können zum Beispiel Wurzeln oder andere Stolperfallen nicht schnell genug erkannt werden. Außerdem kann der Boden durch nasses Laub zu einem rutschigen Laufuntergrund werden. Versuchen Sie jetzt besonders kontrolliert und vorsichtig zu laufen, um Verletzungen durch Stolpern oder Ausrutschen zu vermeiden.
Am besten sorgen Sie vor, indem Sie auf gut beleuchtete Fuß- und Radwege ausweichen. Denn hier sehen Sie nicht nur besser, Sie werden auch von anderen Verkehrsteilnehmern schneller wahrgenommen und können sich ganz auf Ihren Lauf konzentrieren. Wenn Sie keine andere Möglichkeit haben, als auf der Straße zu joggen oder zu walken – und sei es auch nur für eine kurze Strecke –, bewegen Sie sich immer entgegengesetzt der Fahrtrichtung. Dadurch können Sie schneller auf entgegenkommende Verkehrsteilnehmer reagieren und gegebenenfalls ausweichen.

Die Ausrüstung
Mittlerweile gibt es eine Riesenauswahl an unterschiedlichsten Reflektoren, Lampen etc.. Zur Grundausstattung sollten reflektierende Bänder und Leuchtwesten gehören. Dadurch erkennen andere Verkehrsteilnehmer Sie selbst dann, wenn es trüb oder dunkel ist. Wenn möglich, sollten Sie im Straßenverkehr auf ganz dunkle Kleidung verzichten, um ein „Abtauchen in der Nacht“ zu verhindern. Leuchtstreifen an den Schuhen erhöhen die Sichtbarkeit und Sicherheit noch zusätzlich. Für Outdoor-Sportler, die viel auf unbeleuchteten Wald- oder Feldwegen unterwegs sind, kann auch eine Stirnlampe sehr hilfreich sein. Die kleinen, aber leistungsstarken LED-Lampen werden wie ein Stirnband getragen und leuchten den Weg etwa fünf Meter weit aus. Das starke Licht macht den Läufer darüber hinaus natürlich auch für andere Verkehrsteilnehmer besser erkennbar. Einige Modelle verfügen zudem über ein rotes Blinklicht am Hinterkopf.

Die Kleidung
Funktionskleidung heißt das Zauberwort. Sie kann je nach Sportart vor Kälte schützen, Feuchtigkeit regulieren oder einfach für maximale Luftdurchlässigkeit sorgen – damit sind Sie also für jedes Wetter gerüstet. Dank der modernen Fasern gehört nun auch das klassische Zwiebelprinzip, also mehrere Kleidungsschichten übereinander zu tragen, der Vergangenheit an. Verschiedene eingenähte Lagen eines Kleidungsstücks mit unterschiedlichen Funktionen wie Wind- oder Kälteschutz machen es möglich. Eine so gefertigte Jacke lässt keine Feuchtigkeit hinein, transportiert jedoch Schweiß nach außen.
Das Ganze funktioniert so: Die Öffnungen zwischen den High-Tech-Fasern haben eine bestimmte Größe. Diese sind groß genug, um kleine Schweißmoleküle herauszulassen, doch zu klein, um Wassertropfen eindringen zu lassen. Rechnen Sie aber damit, dass Sie den erhöhten Komfort auch bezahlen müssen. Eine gute Trainingsjacke kann schnell 200 € und mehr kosten. Der relativ hohe Preis erklärt sich durch den aufwändigen Fertigungsprozess: Die Funktionsmembran ist fest mit dem Obermaterial verbunden und zudem innen durch ein separates Futter geschützt. Die Nähte sind so verarbeitet, dass sie komplett wasserdicht sind. Achten Sie im Fachgeschäft darauf, dass die Kleidung möglichst wenige Nähte hat. So kann kaum Wind eindringen. Gummierte Reißverschlüsse halten zudem Wasser draußen.
Wer viel an der frischen Luft aktiv ist und auch bei Wind und Wetter trainieren will, wird die Vorteile dieser speziellen Kleidung bald nicht mehr missen wollen.

Pflegetipps für Funktionskleidung
  • In der Waschmaschine: Flüssiges Feinwaschmittel ist optimal geeignet, um Ihre neue Funktionskleidung schonend zu reinigen. Schauen Sie in jedem Fall zuerst auf das Etikett mit Waschhinweisen! Oft verträgt moderne Sportkleidung keine Temperaturen über 40° C. Niedrige Schleudergänge sind meist ausreichend und schonen zusätzlich.
  • Empfindlich: Fleece ist ein besonders sensibler Stoff. Er sollte nur auf links und bei 30° C gewaschen werden. Lange Schleudergänge verträgt Fleece übrigens gar nicht. Damit der Stoff schön kuschelig bleibt, sollte er auch nicht gebügelt werden.
  • Weichspüler: Er muss auf jeden Fall draußen bleiben. Er kann das feine Hightech-Gewebe verkleben und somit der Atmungsaktvität entgegenwirken.
  • Einzelbehandlung:Funktionskleidung verdient eine bevorzugte Behandlung. Waschen Sie diese also am besten separat. So vermeiden Sie Rückstände von Baumwoll- und anderen Fasern.
  • Trockner: Der Trockner ist tabu. Er kann die Mikrofasern schädigen. Trocknen Sie also lieber an der frischen Luft, aber nicht in der prallen Sonne.
  • Schutz auffrischen: Die Funktionalität Ihrer Kleidung lässt nach? Dann wird es Zeit für eine Imprägnierung. Diese wird einfach aufgesprüht und verbessert die Wasserabweisung. Aktiviert wird Imprägnierspray aber erst durch (warmes) Bügeln.

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