Highlight der Saison – Rhabarber
Rhabarber: Der grün-rote Frühlingsbote überzeugt durch Geschmack und Vielseitigkeit. Lernen Sie ihn kennen!
Ein ganz feines Gemüse
Rhabarber ist seit mehr als 2700 Jahren in Asien bekannt. Und erlebt bei uns gerade eine wahre Renaissance! Das fein säuerlich-süße Gemüse mit den satten Farben wird auf heimischen Äckern von April bis Juli geerntet. Lassen Sie Rhabarber auch in Ihre Küche, denn sogar Sterneköchen haben ihn für sich entdeckt. Erfahren Sie, was alles in den leckeren Stangen steckt und wie einfach sie zuzubereiten sind! Weiter zum Artikel
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Unsere Kaufempfehlung:
- Die Stangen sollten frisch und fest sein. Ware mit ausgetrockneten Schnittstellen liegen lassen.
- Achten Sie auf den Farbcode: Je intensiver das Rot, desto süßlicher die Stange.
Bunt und gesund
Rhabarber enthält viel Kalium und ist reich an Vitamin C. Zudem ist er besonders kalorienarm.
So bleibt er frisch
Sie haben frischen Rhabarber gekauft, bereiten ihn aber erst in ein paar Tagen zu? Am besten putzen Sie die Stangen und legen diese in einem feuchten Tuch in den Kühlschrank. Tiefgefroren hält sich Rhabarber ein ganzes Jahr. Ob Sie ihn als ganze Stangen, in Stücken oder als fertiges Kompott einfrieren bleibt natürlich Ihnen überlassen. Rhabarber sollten Sie nicht roh essen. Blätter und auch die Blattansätze großzügig abschneiden, denn diese sind giftig.
| Tipps zur Verarbeitung |
- Vor dem direkten Verzehr schälen und blanchieren. Ganz junge Exemplare müssen nicht mehr geschält, sondern nur noch gründlich geputzt werden.
- Nicht in Metallgefäßen verarbeiten oder in Alufolie lagern: Die Säuren des Gemüses können sich mit den Metallen verbinden, woraus giftige Stoffe und ein unangenehmer Geschmack entstehen können.
- Besonders große Stangen längs halbieren, bevor diese in Stücke geschnitten werden.
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| Das kann er in der Küche |
- Erst nach dem Garen und Abkühlen süßen: So erreichen Sie die höchste Süßkraft und benötigen weniger Zucker. Die stärkste natürliche Süße haben die Sorten mit roten Stangen und rotem Fleisch. Der Geschmack erinnert an den von Himbeeren. Diese Züchtung wird jedoch weniger geerntet und ist daher etwas teurer.
- Rhabarber macht sich gut in Kombination mit Milch oder leichten Puddings, denn diese nehmen ihm seine Säure. Bei der Verarbeitung zu Kuchen oder Desserts ist Eischnee ein optimaler Partner für die rot-grünen Stangen.
- Lust auf fruchtig-herbes Kompott? Rhabarber lässt sich ausgezeichnet zusammen mit Äpfeln, Bananen oder auch Rosinen verarbeiten. Ein Kompott mit dem ProPoints® Wert 0 finden Sie hier.
- Ob als Obstkuchen oder Strudel, in Kaltschalen, Pasteten, püriert oder in Eiscreme, Sorbets oder Mousse, mit gebackenem Ziegenkäse, als deftige Beilage oder im Schmortopf mit Schweinefleisch, Lamm oder Ente: Rhabarber ist vielseitig. Sogar ein Tiramisu ist möglich!
- Geben Sie Wein, Zitronensaft, Muskat, Nelken, Zimt oder Lorbeer zum kochenden Gemüse. So wird die Säure neutralisiert und es muss weniger Zucker hinzugefügt werden.
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