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A - I  |  J - R  |  S - Z

A - I


Ausdauertraining: Körperliche Betätigung, bei der umfassende Muskelgruppen lange und rhythmisch belastet werden.

Beherrschtes Essverhalten: Ausmaß der Strenge, mit der man sich beim Essen zügelt, um nicht zuzunehmen.

Beweglichkeitstraining: Übungen zur Steigerung des Bewegungsradius, die Muskel-Sehnen-Gruppen beanspruchen.

Body Mass Index (BMI): Maßeinheit zur Beurteilung des Verhältnisses von Körpergewicht zu Körpergröße; empfohlene Messgröße zur Diagnose von Übergewicht und Adipositas.

Cortisol: „Stresshormon“, das die Nebennieren bei erhöhter körperlicher oder seelischer Belastung ausschütten.

Diabetes: Krankheit, die durch unzureichende Insulinproduktion oder -verarbeitung im Körper verursacht wird; man unterscheidet zwei Hauptformen: Typ 1 (auch als insulinabhängiger oder Jugenddiabetes bezeichnet) und Typ 2 (insulinunabhängiger oder Altersdiabetes).

Energieverbrauch: Die Menge Energie oder Anzahl Kalorien, die der Körper verbrennt, um den Bedarf des Stoffwechsels für Atmung, Blutkreislauf, Verdauung, Bewegung etc. zu decken.

Gesamtenergieumsatz: Gesamtmenge Kalorien, die der Körper am Tag verbrennt; setzt sich zusammen aus Grundumsatz, körperlicher Aktivität und Nahrungsverdauung.

Gewichtsstillstand: (auch: Plateau) Häufiges Phänomen im Rahmen der Gewichtsreduktion, bei dem das Gewicht über mehrere Wochen nicht weiter sinkt.

Ghrelin: Appetitregulierendes Hormon.

Glykämischer Index (GI): Auch als Blutzuckerwirksamkeit oder Glyx bezeichnet; unterteilt kohlenhydrathaltige Lebensmittel nach ihrer kurzfristigen Auswirkung auf den Blutzuckergehalt.

Gold Mitgliedschaft: Jemand, der Weight Watchers Treffen besucht, ein gesundes Körpergewicht erreicht (Body Mass Index zwischen 20 und 25) und erfolgreich den Sechs-Wochen-Gewichtserhaltungsplan abschließt.

Herzfrequenz: Anzahl der Herzschläge pro Minute; beeinflusst den Stoffwechselumsatz - je höher die Herzfrequenz, desto mehr Kalorien werden verbrannt.

Insulin: In der Bauchspeicheldrüse produziertes Hormon, das den Blutzuckerspiegel steuert.

Intensität der körperlichen Betätigung: Menge der physischen Kraft, die der Körper für eine Aktivität benötigt.

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J - R


Kognitive Verhaltenstherapie (CBT: Cognitive Behavior Therapy): Psychologischer Ansatz, der auf der Erkennung und bewussten Steuerung von Denkmustern und negativen Stimmungen beruht.

Krafttraining: Körperliche Betätigung, bei der kraftsteigernde Übungen im Mittelpunkt stehen, um Muskel- und Knochenmasse aufzubauen.

Leiter/in des Treffens: Gastgeber/in eines Weight Watchers Treffens; viele Leiter/innen sind Gold Mitglieder, die umfassend und gründlich geschult wurden.

Leptin: Hormon, das im Gehirn zur Appetitzügelung beiträgt.

Makronährstoff: Nährstoff, den der Körper in relativ großen Mengen verbraucht; Proteine, Kohlenhydrate und Fette.

Motivational Interviewing: Neuartige Methode zur Herbeiführung von Verhaltensänderungen, die speziell die natürliche Ambivalenz berücksichtigt, die mit jeder Veränderung der Lebensgewohnheiten verbunden ist. Der Interviewte soll motiviert und in seiner Selbstverpflichtung zur langfristigen Veränderung bestärkt werden.

Muskelmasse: Das gesamte Muskelgewebe des Körpers; in Texten zur Gewichtsreduktion häufig gleichbedeutend mit „fettfreier Körpermasse“ oder „magerem Gewebe“ verwendet.

National Weight Control Registry (NWCR): Datenbank in den USA, in der Menschen erfasst sind, die 13,5 kg oder mehr abgenommen und das neue Gewicht mindestens ein Jahr gehalten haben.

Neurotransmitter: Chemischer Botenstoff, der Signale zwischen den Nervenzelle des Körpers vermittelt.

Obesigen: Fettleibigkeitsfördernd; Faktoren im Umfeld, die das Zunehmen sowie die Expression einer genetischen Veranlagung zum Übergewicht begünstigen.

Östrogen: Primäres weibliches Geschlechtshormon, das von den Eierstöcken produziert wird; verantwortlich für die Ausbildung der weiblichen Geschlechtsmerkmale; beeinflusst die Menstruation und das Wachstum und die Reifung von Knochengewebe.

Phasen der Veränderung: Das so genannte Transtheoretische Modell der Verhaltensänderung von James Prochaska und Carlo DiClemente geht davon aus, dass Menschen sechs Phasen durchlaufen müssen, um ihr gesundheitsbezogenes Verhalten dauerhaft umzustellen.

Plazebo: Scheinmedikament, mit dessen Hilfe in Forschungsstudien die Wirkung eines bestimmten Medikaments mit einem wirkstofffreien Präparat (dem Plazebo) verglichen werden.

Portionskontrolle: Ansatz der Gewichtsreduktion, bei dem die Menge (Portionsgröße) der Lebensmittel, die man am Tag zu sich nimmt, vorgegeben wird, damit man nur eine bestimmte Anzahl Kalorien zu sich nimmt.

Prämenstruelles Syndrom: Ein Komplex von Beschwerden, die ein bis zwei Wochen vor Beginn der Menstruation auftreten. Die Symptome klingen in der Regel beim Einsetzen der Menstruation oder kurz danach ab.

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S - Z


Sättigung: Abklingen des Hunger- und Appetitgefühls und angenehmes Sättigungsgefühl nach dem Essen.

Selbstwirksamkeitserwartung: Ausmaß des Vertrauens, das jemand in seine Fähigkeit hat, eine gewünschte Veränderung durchzuführen.

Stoffwechsel: Gesamter Prozess der Aufnahme, des Transports und der chemischen Umwandlung von Stoffen im Körper.

Übergewichtschirurgie: Oberbegriff für verschiedene chirurgische Eingriffe an Magen und/oder Darm zur Gewichtsreduktion bei extremer Fettleibigkeit.

Unterstützung: Hilfe und Ermutigung durch andere Menschen; der Erhalt von Unterstützung ist in hohem Maße mit langfristigem Abnahmeerfolg verknüpft.

Viszerales Fettgewebe: Bauchfett; tiefer liegendes Fettgewebe in der Bauchregion, das die inneren Organe umgibt.

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